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Reisebericht Alanya Urlaub, Türkische Riviera

Am Abend ging es mit dem Flugzeug nach Antalya, dort Glück in der anbrechenden Nacht gehabt und einen Transferbus nach Alanya erwischt und zu müde gewesen, um die teilweise doch recht, tja ... sagen wir mal mutige Fahrweise des Busfahrers mit entsprechender Angst zu würdigen.

Auf Empfehlung hatte ich für meinen Urlaub ein Zimmer im Sun Set Beach – Hotel gebucht. Das liegt nämlich direkt am Strand, die störende Bundesstrasse im Rücken des Hufeisenförmigen Hotels. Und so freute ich mich still auf mein Bett, bis die Fahrroute den Blick auf das nächtliche Alanya freigab. Die Stadt war in ein atemberaubendes Lichtermeer getaucht, als hätten sich alle Sterne des nächtlichen Mittelmeerhimmels auf einen Alanya Bummel getroffen.

Am nächsten Tag machte ich mich auf den Weg Alanya zu entdecken und stellte erst einmal etwas enttäuscht fest – die Stadt ist leider auch „nur“ ein touristisches Zentrum. Die Stadt ist geordnetes Chaos und fast schon hätte ich meine Urlaubswahl bereut. Mein erster Weg führte mich natürlich zu Hafen.

Schiffe, Menschen, fröhlicher geschäftlicher Trubel, davon gab es hier reichlich und er machte sogar Spaß. Und dann...Simitworld! Jeder Hafenbesucher sollte unbedingt bei der Simitworld anhalten. Simitworld hat Sesamkringel mit allen möglichen Belagvarianten. Ob süß oder herzhaft, hier gibt es den Sesamkringel für jeden Geschmack!

Vom Hafen und „seiner“ Simitworld führte mich der Weg weiter zum Roten Turm. Im Inneren ist ein kleines, interessantes Museum zur Geschichte untergebracht. Aber das Beste an diesem Turm ist die Aussicht. Hat man das Dach erreicht, wird man für den nicht ganz unanstrengenden Anstieg über die recht hohen Steintreppen mit einem unglaublichen Ausblick belohnt. Am Abend hatte ich Muskelkater – aber das war's wert!

Natürlich besuchte ich auch den historischen Burgberg, sollte man übrigens nicht des Nächtens machen, da dort wohl „Rennen“ gefahren werden und es daher nicht gerade sicher um jene Zeit ist. Am Kleopatra-Strand spielten die Füße mit dem feinen weißen Sand des Strandes und der Sonnenuntergang ist hier nicht nur ein täglicher Vorgang, sondern ein visuelles Ereignis der Superlative.

Dann machte ich mich auf den Weg zum Dimcay. Dafür sollte man schon einen Tagesausflug einplanen. Der Dimcay ist ein Fluss in den Bergen. Gesäumt ist er von vielen kleinen beschaulichen Restaurants und hier ist Entspannung pur angesagt. Man kann sich bekochen lassen, aber auch selbst grillen oder leckeren türkischen Tee auf einer Matte liegend schlürfen. Die kleinen Terrassen sind vom kalten Wasser des Dimcay leicht überspült und sind wohltuende Abwechslung nach der Hitze der Stadt.

Die Menschen hier sind übrigens besonders liebenswert. Unbeschreiblich freundlich, hilfsbereit und offen wird man von den Anwohnern des Dimcay empfangen. Je weiter man dem Fluss folgt, desto geringer werden natürlich die touristischen Annehmlichkeiten. Aber dafür wird man mit echter, liebevoller türkischer Gastfreundschaft willkommen geheißen.

Apropos – das mir empfohlene Hotel war auch bestens für den Urlaub geeignet. Saubere, modern eingerichtete Zimmer, wohlschmeckendes Essen und flotter Service stellt im Sun Set Beach die Gäste zufrieden. Doch in Alanya, der Stadt mit den unzähligen Restaurants, sollte man sich ruhig auch einmal auf ein kulinarisches Abenteuer einlassen.

Bei meiner Abreise zog ich zufrieden Resümee: Alanya ist ein touristisches Zentrum – aber keines wie andere. Im Rücken das Taurusgebirge, vor sich das Mittelmeer, gefüllt mit unzähligen historischen Zeitzeugen, lebendigen bunten Märkten und der Gastfreundschaft der Alanyaner bleibt diese Stadt als etwas ganz Besonderes unter den Urlaubsperlen in Erinnerung.

Reisebericht Alanya Urlaub Türkische Riviera von Etma