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Reisebericht Berner Oberland Urlaub & Wandern

Dieses Jahr (01. - 16.09.2009) waren wir zum Wandern im östlichen Berner Oberland. Die Anfahrt erfolgte mit dem Auto von Kiel bis nach Wilderswil bei Interlaken in zwei Tagen mit einer Zwischenübernachtung in Gengenbach im Schwarzwald.

Unsere erste Unterkunft fanden wir im Bed-and-Breakfast „Lavendel“, einer wunderschönen Pension in einem alten Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert mit sehr stilvoller Einrichtung und einer netten, sehr persönlichen Betreuung (sehr empfehlenswert!!!).

Gleich am nächsten Morgen starteten wir zu unserer ersten Wanderung. Zunächst fuhren wir mit der Zahnradbahn zur Bergstation „Schynige Platte“ und wanderten von dort über das Faulhorn (mit Einkehr) zum First und von da mit der Seilbahn hinab ins Tal nach Grindelwald.

Eine sehr schöne Wanderung (ca. 5 Stunden) bei der man ständig nordwärts auf den Brienzer See und südwärts auf den Alpenhauptkamm (Eiger, Mönch, Jungfrau, usw.) blickt. Da man zwischendurch zwei Einkehrmöglichkeiten hat, braucht man keine Verpflegung mitzunehmen. Die Wanderung ist nicht sehr schwierig und gut markiert aber gutes Schuhwerk und Regenkleidung ist empfehlenswert.

Es empfiehlt sich, ein Mehrtagesticket der Berner-Oberland-Bahnen zu kaufen, da man öfters die Bahnen, Zahnradbahnen und Seilbahnen benutzt (alle mit inbegriffen).

An der Bergstation „Schynige Platte“ befindet sich auch der Alpengarten, den man unbedingt besuchen sollte (Eintritt frei) besonders, wenn man sich für die Pflanzen der Alpen interessiert.

Ein weiterer Ausflug brachte uns nach Thun, einer kleinen Stadt am Thuner See. Dort fand gerade ein internationaler Wettbewerb im Wildwasserkanufahren statt. Leider regnete es und so sahen wir uns das Schloss an und bummelten durch die Stadt.

Unsere nächste Wanderung sollte uns zum „Eigertrail“ führen, einem Wanderpfad direkt unterhalb der Eigernordwand. Zunächst ging es wiederum mit dem Zug bis zur Station Eigergletscher. Von hier aus kann man weiterfahren bis zur Station „Jungfraujoch – Top of Europe“, der höchstgelegenen Bahnstation in Europa, von wo man einen Blick auf die andere Seite des Alpenhauptkamms genießen kann (Großer Aletschgletscher).

Am 05. September fand hier auch gerade der Jungfrau-Marathon statt, ein Großereignis mit mehreren Tausend Teilnehmern. Die Läufer kamen direkt an uns vorbei und wir konnten in ihre erschöpften Gesichter blicken. Für uns ging es nun weiter auf den Eigertrail, der wie gesagt direkt unterhalb der berühmten Eigernordwand entlang führt. Wenn man hinauf blickt und vorher die vielen Geschichten über die glücklichen und weniger glücklichen Besteigungen gelesen hat, kann man sich ein leichtes Gruseln nicht verkneifen.

Der Weg selbst ist nicht schwierig aber an einigen Stellen etwas rutschig, da es in der Nacht davor noch geschneit hatte und der Weg komplett im Schatten der Wand liegt. Nach ein paar Stunden bergab kann man bei der Station Alpiglen wieder in die Bahn steigen.

Nun kommt das Highlight der Reise: eine zweitägige Tour mit Hüttenübernachtung. Los ging es wieder von Wilderswil, diesmal zu Fuß durch den Saxetwald hinauf (schweißtreibend), dann über Almen und noch einmal hinauf. Bei dieser Tour sollte man etwas Lektüre mitnehmen: Z.B. KOMPASS-Wanderkarte „Jungfrau-Region“ 1:50.000 und Wanderführer „Berner Oberland Ost“ von Daniel Anker, Bergverlag Rother. Und auch genügend Verpflegung und Getränke sollte man dabei haben.

Am Ende der Wanderung (ca. 6-7 Stunden) wird man aber von einem grandiosen Blick und einer herrlich gelegenen Berghütte belohnt. Die Suls-Lobhornhütte des Schweizer Alpenvereins liegt auf 1955m Höhe und ist nur zu Fuß oder per Hubschrauber erreichbar. Die Übernachtung sollte man aber unbedingt im Voraus buchen (vor allem im Sommer und am Wochenende) da es im Bettenlager nur 24 Plätze gibt.

Da wir von Sonntag auf Montag übernachten wollten, waren aber nur 8 Plätze belegt. Wem ein Waschraum unter freiem Himmel und ein Plumpsklo mit Blick auf Eiger und Jungfrau nicht stört, wird hier den echten Geist der Berge erleben!!!

Am folgenden Tag stiegen wir noch zu den Lobhörnern hinauf, einer Felsformation, die wie ein riesiger Zahn aus dem umliegenden Gelände herausragt (hervorragend zum Klettern geeignet). Nach einer ausgiebigen Rast stiegen wir wieder hinab ins Tal und fuhren von der Grütschalp mit der Bahn hinunter nach Lauterbrunnen, wo unsere nächste Unterkunft auf uns wartete.

Die letzte Wanderung von der ich berichten möchte, führt von Stechelberg hinein ins hintere Lauterbrunnental. Die Tour ist anstrengend (ca. 9 Std. 1.400 Höhenmeter hinauf und später wieder hinab) aber technisch nicht schwierig. Sie führt weit hinein ins Tal bis zum beeindruckenden Schmadribachfall und zur Schmadrihütte und danach auf der anderen Talseite wider zurück. Es gibt mehrere Einkehrmöglichkeiten auf der zweiten Hälfte der Tour, die Schadrihütte ist nicht bewirtschaftet. Beeindruckend ist vor allem der Gletscher am Fuß des Breithorns der zum Greifen nah ist.

Also insgesamt eine gelungene Reise mit vielen lohnenden Zielen und Touren. Der September ist empfehlenswert, weil man eher weniger Leute trifft, man kann aber auch mal Pech mit dem Wetter haben (Schnee). Wir hatten jedenfalls Glück und kommen bestimmt wieder!!!

Danke für den Reisebericht Berner Oberland vom Wandern, Dörthe und Jens